Der erste Tag begann schon vor Sonnenaufgang, mit den Swell-Charts vor Augen, dem Kaffee am Laufen und der Gruppe, die darüber diskutierte, wohin es mit dem Van gehen sollte. Irgendwo zwischen dem zweiten Espresso und dem vierten Pastel de Nata fiel die Entscheidung. Boards verladen, Neos gepackt, und die O'Riginals Kollektion war auch mit dabei, bereit für ein paar Aufnahmen unterwegs.

Erster Stopp: Supertubos, Peniche. Der Spot lieferte genau das, wofür er bekannt ist: steile Drops, mächtige Barrels und die Art von Power, die einem keine Zeit zum Nachdenken lässt. Ein paar heftige Wipeouts, ein paar richtig gute Wellen, und die Crew kam mit genau der Erschöpfung aus dem Wasser, die man nur nach so einer Session hat, das Salzwasser noch in der Nase und alle heiß darauf, die Aufnahmen zu sehen.

Am nächsten Morgen ging die Suche weiter. Zuerst Baleal, wo man sich mit den lokalen Fischern am Strand unterhielt. Dann Carcavelos, um die Peaks zu checken und den Ozean die Richtung vorgeben zu lassen, statt umgekehrt. Die Session zog sich bis lange nach Sonnenuntergang, bis die Crew im Wasser nur noch als Silhouetten zu erkennen war. Als alle wieder am Strand waren, war der Hunger längst da. Miguel führte die Gruppe durch die Straßen seiner Kindheit, bis zu einem kleinen Restaurant gleich um die Ecke von seinem Elternhaus, wo die Jungs bereit waren, alles auf der Karte zu essen.
Von da an fanden die Tage einen vertrauten Rhythmus: aufwachen, den Swell checken, den Van beladen und auf die Suche nach Wellen gehen. An manchen Tagen gab es menschenleere Peaks unter perfekten Bedingungen, an anderen eine kurze Session oder einen Spaziergang die Küste entlang. Das Ziel blieb dabei immer gleich: eine gute Surf-Session, Spaß mit der Crew haben und das Beste aus dem machen, was die Küste zu bieten hat.















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